Albbüffel

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Die Milchbüffelherde

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In Hohenstein-Ödenwaldstetten auf dem Heidäcker Hof steht die zweite Albbüffelherde, die für die Milchproduktion zuständig ist. Angeführt wird die kleine Gruppe von Berlusconi, dem einzigen männlichen Tier der Herde. Er wurde eigens aus Italien auf die Schwäbische Alb gebracht, die Albbüffeldamen lieben seinen Charme!
Eine Albbüffelkuh gibt viel weniger Milch als eine Milchkuh, nur etwa 5 Liter am Tag. Eine Milchkuh bringt es dagegen auf bis zu 25 Liter. Weil die wenige Milch so kostbar ist tut Hofbetreiber und Käsemeister Helmut Rauscher alles dafür, dass sich die Tiere wohl fühlen. Er hat herausgefunden, dass der Milchertrag am besten ist, wenn er seine Albbüffelkühe mit klassischer oder Albhorn-Musik verwöhnt, also singt und klingt es zur Melkzeit mitunter auf dem Heidäcker Hof.
Helmut Rauscher nutzt die empfindsamen Tiere auch zur Wettervorhersage: Wenn die Albbüffel sich bei trübem Wetter im Schlamm suhlen, dann wird es am nächsten Tag wärmer. Die Albbüffel sind empfindlich gegen Hitze und schützen ihre Haut rechtzeitig. Wenn die Tiere schon früh ihr langes Winterfell bekommen, kann man damit rechnen, dass der Herbst bald einsetzt.
Gerne macht auch Helmut Rauscher Führungen zu seiner Herde und weiht Besucher in die Kunst des Käsens ein.

Die Bioland-Betriebsnummer lautet: 74088
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Informationen und Kontakt:
Hohensteiner Hofkäserei | Helmut Rauscher
Heidäckerhof 1
72531 Hohenstein-Ödenwaldstetten
Tel.: 07387 | 1297
Fax: 07387 | 1298
> www.albkaes.de